Tai Chi Chuan verbindet die Prinzipien von Qigong und innerer Kampfkunst miteinander. Die Bewegungen werden dabei langsam, bewusst und fließend ausgeführt, eben nach der Art des Qigong. Als Kampfkunst wurde es im 19. Jahrhundert so berühmt, das der Chinesische Kaiser den Begründer des Yang-Stils, Yang Luchan, zu sich an den Hof zitierte und auch gleich da behielt. Er trainierte dort zum einen die Leibgarden in der Kampfkunst, die Familie des Kaisers jedoch in der gesundheitsfördernden Bewegungskunst. Mao Tsetung erinnerte sich daran im letzten Jahrhundert, zwang die TCC-Schulen ihr Wissen preiszugeben und verordnete dem Volk Tai Chi  Chuan als Volkssport. TCC ist im Gegensatz zu Qigong eine ständig wechselnde Bewegungschoreographie, die die Körperenergien in einem stetigen Fluss hält und stärkt. In der westlichen Welt wird fast ausschließlich die Bewegungskunst mit den Zielen Entspannung und Gesundheitsförderung praktiziert. Die Wirkungsweise geht jedoch weit darüber hinaus. Es stärkt den Körper, verbessert Koordination und Gleichgewicht, beruhig Geist und Emotionen und verbindet last not least Körper und Geist zu einer starken Einheit.       Durch die schnelle Verbreitung des TCC entstanden sehr schnell viele Schulen, die oft nur Teilwissen weitergaben. So entstanden viele Varianten des ursprünglichen Stils. Wie bei der „Stillen Post“ wurde jedoch vieles vergessen und einiges dazugedichtet.    Deswegen orientieren wir uns direkt an der Ursprungsschule der Gründerfamilie, die weltweit als der höchste Maßstab anerkannt wird. Nahezu alle Varianten des Yang Stils benennen diese Schule als ihren Ursprung.  Die Schule wurde ca 1845 vom Stilbegründer Yang Luchan gegründet und seitdem von seinen Nachfahren weitergeführt. Heute leitet Yang Jun, 6. Generation, die Schule mit ihren ca. 32 über die ganze Welt verteilten Ausbildungszentren. Unser Trainer besucht regelmäßig die angebotenen Seminare, um sich auch weiterhin fortzubilden